Es scheint sehr schwamming geregelt zu sein, wie Entscheidungen in der FZ getroffen werden. Hier sollen Ideeen gesammelt werden, wie dieser Prozess formalisiert werden kann, wodurch Entscheidungen schneller und reibungsloser umgesetzt werden können. Dadurch werden alle sich auf das eigentliche Problem konzentrieren können.

Status quo

Mit den Worten von Rainer Mai:

Inhaltliche Entscheidungen aller Art werden (bei Bedarf und zeitnah) […] in dieser Mailingliste diskutiert und, zumindest wenn es um Kohle geht, vom Vorstand getroffen. Die Mailingliste ist sozusagen die permanente Redaktionssitzung und die permanente Vollversammlung. Offizielle Dokumente (MV-Protokolle, Satzung) werden online abgelagert. Eine weitere Dokumentation, z.B. in Form von Wikis, ist (aus meiner Sicht) nicht nötig.

Alternativen

Entscheidungstypen

Zuerst sollten wir uns über die unterschiedlichen Entscheidungstypen Gedanken machen. Unterschiedliche Entscheidungstypen brauchen auch unterschiedliche Entscheidungsverfahren (Beispiel Verfassungsänderung gegenüber Verwaltungsvorschrift in der Politik).

  1. Sehr kurzfristig und rückgängigmachbar, wohl eher unstrittig (Beispiel: Hinweis zu Leserbriefen)
  2. Strukturänderung und nicht rückgängigmachbar (Beispiel: FTP-Zugänge)
  3. Wiederkehrend, kurzfristig und nicht-rückgängigmachbar (Beispiel: Ob Veröffentlichungssbereit)

Lösungsvorschläge

Zu 1

  1. Eine ausgearbeite Lösung und kein Widerspruch (gegenüber Status Quo) solte ausreichen um eine Umsetzung zu erlauben, die später verfeinert oder zurückgezogen werden kann.

Zu 2

  1. Ausgearbeitete Lösungsmöglichkeiten und langen Abstimmungszeitfenster (ein Monat; Wahl durch Zustimmung; Redaktionsmitglieder haben ein Veto, wodurch dies in die Vollversammlung getragen wird). Idealerweise sollte aber ein Konsens erarbeitet werden und dies gar nicht zu einer formalen Abstimmung kommen, sondern dieser ausgerufen werden (auf der Mailingliste mit einem Betreffsprefix "Meinungsbild: ") und jeder hat die Möglichkeit diesen zu widersprechen. Widerspricht keiner nach innerhalb von zwei Wochen wird dies als Konsens angenommen.

Zu 3

  1. Lange vorherige Ankündigung (z.B. am besten einen Monat; mindestens zwei Wochen), wann dies stattfinden wird. Stimme kann auch vorher abgegeben werden, wenn man da nicht da sein wird (auch mit "wenn … dann … sonst …"). Wahl durch Zustimmung.

Entscheidungsweg

Eine solch fundamentale Änderung kann natürlich nur auf der Vollversammlung beschlossen werden. Wenn dies soweit ausgearbeitet ist, sollte dies dort vorgeschlagen werden. Vorher sollte ein Meinungsbild und eine Diskussion auf der Liste eingeholt werden.

 
brainstorming_entscheidungen.txt · Zuletzt geändert: 2010/05/06 15:33 von adam
 
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